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| Dezember
2000 |
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Der Bund, Bern
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" Sexy in Switzerland "
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spö. Es gibt sie in unseren Landen viel zu selten, die
richtig coolen, sexy Pop-Alben, die einfach so vor sich her
perlen, als seien sie ohne Schweiss und Plan entstanden, als
seien sie nichts weiter als ein spontaner, trefflicher Ausdruck
einer momentanen Befindlichkeit. Ein solch rares Album ist
Hirsute aus der Romandie mit " Yoyo " (Hear Wego/COD
Music) gelungen : spielerisch, simpel, repetitiv und doch
äusserst spannend. Ein minimalistisches Prgramm für
13 Songs, die geprägt sind von der magischen Stimme von
Valerie Fellay. Der Vergleich mit Bjök drängt sich
auf ; ähnlich naiv-erotisch, entrückt-exotisch schwebt
die Walliserin durch die repetitiven halb elekrtonischen,
halb analogen Arrangements ihres Bruders Chrsitophe. Wie die
Isländerin nimmt Valerie mit ihrem distinkten Akzent
der englischen Sprache manch unschöne Kante und gibt
ihr die oft vergessene Mystik zurück. Doch im Gegensatz
zu Björk ist die Musik fast durchwegs ruhig, melancholisch,
zuweilen hymnisch, manchmal schleppend eine überzeugende
Neuinterpretation des ausgezehrten Trip-hop. Hirsute : eine
sexy Schweizer Band mit viel Potenzial.
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| Le Berry
Républicain (F) |
Vendredi
20 avril 2001 |
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Découvertes du Printemps de Bourges
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Schmackhaftige " Petits
Suisse " !
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Zu sagen, dass Hirsute die Chanson Française bewusst
verteidigt, wäre übertrieben, da die Sängerin,
ausser einem eher kitschigen französischen Song, auf
den sie leicht verzichten könnte, wahrhaftig nur ein
englisches Répertoire führt. Unwichtig ! Talent
überrascht und verführt in jeder Sprache ! Und Talent,
das hat das Mädchen : Ausser dem Sexy-Look und in eine
rote Mähne geschikt gesteckte chinesische Stäbchen,
verfügt die junge Schweizerin über ein sensationelles
Stimmorgan. Hinter ihr turbinen drei Musiker um ein akustikmelodiöses
Klima zu schaffen, als wären sie vier.
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| Trip hop
au Montreux Jazz Café |
Vendredi
13 juillet 2001 |
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" Hirsute ? Haarschrf ! "
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Die aus der Zusammenarbeit zwischen Valérie Fellay
und ihrem Bruder, der Schlagzeuger-Bassist-Programmierer Christophe
Fellay entstandene Band Hirsute, hat am Mittwoch auf der Bühne
des Montreux Jazz Café eine haarscharfe Show abgegeben.
Eimal mehr hat Nunzia Barral, Programmgestalterin, eine gute
Nase gehabt : Die walliser Band hatte erfolg ! Diesen Erfolg
hatte Hirsute, die kürzlich die CD Yoyo erscheinen
lies, schon im Printemps de Bourges geerntet, ein Festival,
das in Frankreich regelmässig neue Talente entdeckt.
Mit Mikado Stäbchen im Haar und einer fragilen Gestalt
hat Valérie Fellay, dessen zweiter Bruder der Schlagzeuger
von Glen of Guiness ist, bewiesen, das sie eine wunderschöne
Stimme hat. Sie bietet, meistens auf Englisch, einen verzaubernden
Trip-hop. Das Publikum hat sich - sehr konzentriert - in diese
sanfte musikalische Reise mitnehmen lassen.
Hirsute : Haarscharf !!
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